Konvektive Strömungen können höhere Feuchtigkeit im Dach hervorrufen. Die warme feuchte Luft steigt nach oben, drückt gegen die Hülle und entweicht durch Undichtheiten.
Konvektive Strömungen können höhere Feuchtigkeit im Dach hervorrufen. Die warme feuchte Luft steigt nach oben, drückt gegen die Hülle und entweicht durch Undichtheiten.
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Blower-Door-Test

Erfahren Sie mehr über den Blower-Door-Test.

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Wer steckt dahinter

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Luft- und Winddichtheitstechnik

Die luftdichte Gebäudehülle

Konvektion ist eine Form des Wärmetransports: Warme Luft steigt durch Thermik auf, „drückt” auf die Gebäudehülle und entweicht unkontrolliert durch Leckagen. Um Wärmeverluste auf diese Art zu vermeiden, ist eine luft- und winddichte Gebäudehülle essentiell.

Gebäude müssen laut § 6 der EnEV, SIA 180 und ÖNORM B 8110-2 dauerhaft luftdicht gebaut werden. Diesen Nachweis darüber erbringt der Blower-Door-Test.

Zur Erstellung der luftdichten Gebäudehülle werden meist Dampfbremsbahnen  auf der warmen Seite der Dämmung angebracht, Überlappungen, Durchdringungen lückenlos verklebt und der Anschluss an das Mauerwerk vorgenommen.

Die luftdichte Gebäudehülle hat aber noch eine weitere wichtige Aufgabe: In Haushalten werden durch Atemluft, Kochen, Baden usw. grosse Mengen an Wasserdampf produziert. Bei einer vierköpfigen Familie kommen so ca. 15 l Wasser am Tag zusammen. Fachmännisch verklebte Dampfbremsbahnen sorgen dafür, dass diese Feuchtigkeit nicht durch Diffusion ungehindert in die Dämmung gelangt, deren Funktionalität beeinträchtigt und gefährlichen Schimmel in der Konstruktion verursacht. Ausserdem verhindern diese Bahnen Wärmeverluste durch Konvektion, durch die bis zu 40% der Heizenergie verloren gehen.

Eine Rolle spielt der sd-Wert einer Dampfbremsbahn. Mit einem festen sd-Wert von 5m ist beispielsweise SIGA-Majpell einerseits besonders diffusionsfähig. Andererseits schützt sie die Konstruktion aber auch vor zu grosser Durchfeuchtung während der Bauphase, z.B. durch frisch gegossenen Estrich oder gerade verputzte Wände.


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Die winddichte Gebäudehülle

Die winddichte Gebäudehülle wird durch das Unterdach und dauerhaft verklebte Fassadenbahnen gebildet. Im Gegensatz zur luftdichten Verklebung ist die winddichte Ausführung der Gebäudehülle nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist jedoch unter Umständen, z. B. durch die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, erforderlich. Durch fehlende Winddichtheit kann kalte Aussenluft ungehindert die Dämmung auskühlen. Zusätzlich können Schnee, Regen, Insekten und Holzschädlinge ungehindert in die Konstruktion gelangen und sie schädigen. Daher ist der Bauherr gut beraten, auf eine lückenlose Verklebung der winddichten Schicht zu achten.

Der sd-Wert von Unterdach- und Fassadenbahnen liegt meist tiefer als bei Dampfbremsen, damit sich Feuchtigkeit nicht unter der Bahn sammelt, sondern durch das Material hindurch diffundieren kann. Hier gilt die Faustregel: Der sd -Wert innen ist zehnmal höher als der aussen.

Es lohnt sich, beim Bauen und Modernisieren die luft- und winddichte Gebäudehülle konsequent zu planen und fachgerecht umzusetzen. Nicht jedes Klebeband ist für jede Anwendung geeignet. Zudem erfordert eine Vielzahl an Substraten hochwertige Produkte, die auf jedem Untergrund sicher und dauerhaft kleben. SIGA bietet Ihnen ein umfassendes System mit perfekt auf Ihren Bedarf zugeschnittenen Produkten. So können Sie leicht Bauschäden vermeiden!

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